Die Ayiera-Initiative heute


Hamilton Ayiera ist selbst im Slum aufgewachsen und hat auf der Müllkippe nach Essen gesucht. Seine Eltern konnten die Schule nicht bezahlen. Mit dem Geld aus einem Straßenfußball-Turnier in Südafrika hat er seine Initiative gestartet – mit großem Erfolg.

„Bildung ist der Schlüssel“ – in einem Slum sowieso

Im Dezember 2016 konnte Ayiera direkt neben dem Bolzplatz ein großes Jugend-und Bildungszentrum einweihen, ermöglicht durch CARE und das deutsche Entwicklungshilfeministerium (BMZ). Das Zentrum bietet an den Wochenenden ein umfangreiches Förder- und Bildungsprogramm, durchgeführt von einem professionellen Team. Hier helfen auch die beiden von unserer Stiftung finanzierten Sozialarbeiter den vielen durch ihre Lebensumstände traumatisierten Kindern. Und sonntags geht man dann von dort aus auf den gegenüberliegenden Fußballplatz zu den Wettkämpfen der von AI gegründeten „Slum Footie League“.

Dieser Slumliga gehören 60 Teams an, in denen jeweils 10 Jungen und Mädchen unter 14 Jahren spielen. Mitspielen oder Zuschauen begeistert zum Mitmachen in der Ayiera Initiative. Aus den Spielern werden die besten ausgewählt, um im jährlichen Fußballcamp in Kisumu die Ayiera Initiative zu vertreten.

Die Fußballwettbewerbe bringen nicht nur körperliche Ertüchtigung, sie lehren auch, Regeln zu akzeptieren und Niederlagen zu ertragen. Der friedliche Umgang mit Kindern aus unterschiedlichen Ethnien ist ein wichtiges Element von Ayieras „Sport für Entwicklung und Frieden“. Mit Sport will AI die Kinder und Jugendlichen zum Schulerfolg und zur Persönlichkeitsbildung führen.

Siegburger Schüler unterstützen die Initiative von Hamilton Ayiera © TUdOM
Siegburger Schüler unterstützen die Initiative © TUdOM

Wie ernst Ayiera seine Losung „Mitmachen kannst Du nur, wenn Du auch zur Schule gehst“ nimmt, wurde beim sonntäglichen Turnier der „Slum Footie League“ durch eine kleinen Episode verdeutlicht: Ein Junge wollte für seine Mannschaft im Tor stehen, was ihm aber nicht gestattet wurde. Begründung: „Du hast in der letzten Woche die Schule geschwänzt!“ – Das Einhalten vereinbarter Regeln ist für Ayiera ganz wichtig!

Aber eine Schule zu finden ist nicht so einfach. Viele Eltern können den notwendigen finanziellen Beitrag für den Schulbesuch ihrer Kinder nicht aufbringen. Hier ist unsere Stiftung eingesprungen und hat für besonders arme Schülerinnen und Schüler, oft Waisenkinder, die Schulgebühren ganz oder teilweise übernommen.

Beispiele für Stipendien: für den Besuch einer Primarschule braucht es 110 Euro - für ein ganzes Schuljahr, für eine weiterführende Schule 215 Euro.
Beide Beträge für ein ganzes Jahr Schulbesuch

Ein Stipendium für den Grundschulbesuch eines Kindes kostet 110 Euro  pro Jahr. Seit 2017 vermitteln wir auch Stipendien für Sekundarschüler aus Korogocho; Kosten ca. 215 Euro je nach Schule. Diese werden vor allem finanziert von Schülern, Eltern und Freunden des Gymnasiums Alleestraße in Siegburg. Dieses Partnerschaftsprogramm der Schule wurde inzwischen noch ausgeweitet: Aus den Einnahmen an dem „Tag für Afrika 2018″ wurden für die Ayiera Initiative im Jahr 2019 stolze 15.000 Euro aufgebracht.

So können auch Sie helfen

Mit einer Spende von 110 Euro ermöglichen Sie einem Kind in Korogocho / Nairobi ein Jahr lang den Besuch der Primarschule, die in Kenia acht Schuljahre umfasst.

Den anschließenden Besuch einer Highschool  ermöglichen Sie mit einer Spende von 215 Euro.

Die Stiftung garantiert, dass die Spenden den Kindern und Jugendlichen in Korogocho ungeschmälert zugute kommen und ihnen den Schulbesuch ein Jahr lang ermöglichen.

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